Nicht Tod „Stephen Hawkings“

Astrophysiker Stephen Hawking Tod mit (†76) 1963 Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) diagnostiziert. Im Alter von nur 21 Jahren. Wie konnte der Wissenschaftler mit dieser Krankheit über fünf Jahrzehnte lang einer der klügsten Köpfe der Welt sein?

Den Nobelpreis aber bekam er nie – weil es dafür experimenteller Nachweise bedarf. Hawkings Arbeit hingegen beruhte auf Theorien, Mathematik, der Kraft seiner Gedanken. Dabei widmete sich der Astrophysiker vor allem Schwarzen Löchern und der Kosmologie, dem Ursprung unseres Universums. Seine bedeutendsten Erkenntnisse und Durchbrüche:

1. Erste, sehr grundlegende Theorien

1973, als er gerade 31 war, veröffentlichte Hawking zusammen mit zwei Kollegen eine grundlegende Theorie über Schwarze Löcher. Laut einer Voraussage von Albert Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie entstehen die Massegiganten, wenn ausgebrannte Riesensterne am Ende ihres Daseins unter der eigenen Schwerkraft zusammenstürzen.

Oberhalb einer bestimmten Masse wird die Schwerkraft so stark, dass nichts diesen Kollaps aufhalten kann – die Materie stürzt zu einem mathematischen Punkt zusammen, einer sogenannten Singularität. In den exotischen Gebilden hört die Zeit auf zu existieren, nicht einmal Licht kann aus ihnen entkommen.

Das Bild vom Universum habe sich in den vergangenen 50 Jahren sehr verändert, „und ich bin glücklich, wenn ich einen kleinen Beitrag leisten konnte“. Hawking hatte die Sätze in dem Video auf einer Konferenz zu seinem 75. Geburtstag im vergangenen Jahr gesagt.